Wie entsteht Bräune
Schön gebräunt - Gut geschützt
Bräunung ist nichts anderes als der körpereigene Sonnenschirm in der Haut. Ein Teil des nicht sichtbaren Sonnenlichts, die UV-Strahlen, ist dafür verantwortlich. Trifft das UV-Licht auf die Haut, reagiert zuerst die Oberhaut mit einer schützenden Verdickung (Lichtschwiele). Der UV-B-Anteil ist für die indirekte Tiefenbräune zuständig. Dabei werden die Pigmentzellen unserer Haut angeregt, den braunen Farbstoff Melanin herzustellen. Bis die "Produktion" anläuft, vergehen mehrere Tage. Aber dafür bietet die dunkle Farbe der Haut einen guten Sonnenschutz. Deshalb ist bei der Urlaubs-Vorbräunung im Solarium auch der UV-B-Anteil so wichtig. Das UV-A-Licht bewirkt ein Nachdunkeln von bereits vorhandenem Melanin in der Haut. Diese direkte, oberflächige Bräunung tritt sofort auf, hält aber nur für kurze Zeit an. Durch gezieltes Vorbräunen im Solarium kann ein Hautschutz erreicht werden, der einem Lichtschutzfaktor von 3-5 entspricht.

